Anne Gallinat

Geboren 1965 in Potsdam-Babelsberg. Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in der Fachrichtung Filmwissenschaften und Dramaturgie. Diplom 1990. Danach verschiedene Tätigkeiten u.a. im Filmmuseum Potsdam, im Spielhaus Richtersche Villa Rudolstadt sowie als Stadtführerin. Seit 1999 als freiberufliche Autorin tätig. Leitet eine Schreibwerkstatt in Saalfeld und gelegentlich Schreibkurse am Gymnasium und der Kreisvolkshochschule Saalfeld-Rudolstadt. Zudem Durchführung von Projekten mit Schülern am Stadtmuseum Saalfeld.

Kontaktdaten

Anschrift: 07318 Saalfeld
Telefon: (03671) 516642
E-Mail: annegallinat@web.de

Themenangebot

Themen wie soziale Konflikte bei Kindern, Toleranz, Integration, Ausgrenzung spielen in den Büchern eine wichtige Rolle.

Straßenhändler“, „Fidel Schnidel Lumpensack“, „Finja, Fedja – Handballmädchen“ und „Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörnchen“ sind für Grundschule geeignet. Bei „Straßenhändler“ und „Fidel…“ mit szenischem Nachspiel einer Szene. Bei „Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörnchen“ wird mit kleinen, historischen Marionetten eine Szene nachgespielt. Diese Geschichte ist auch für Vorschulkinder geeignet.

Die Autorin bezieht die Schüler in die Lesung mit ein. Im zweiten Teil der Lesung gestalten die Kinder eine der vorgelesenen Textpassagen szenisch als Stegreifspiel nach.

Bibliographie

„Schneekönig“, Anthologie „Wer will schon in den Süden“, Illustration Julian Wagner, Hg. FBK für Thüringen e.V., Verlag Tasten & Typen, Bad Tabarz, 2021.

„Jannes Villa“, Jugendbuch, Verlag Tasten & Typen, Tabarz 2020.

„Soko Kroko“; Marionettenspiel für das Stadtmuseum Saalfeld 2017.

„Das Märchen von der traurigen Prinzessin“; Marionettenspiel; Stadtmuseum Saalfeld; 1916

„Hannes` Bistro“, Roman, überarbeitete Fassung, Verlag Tasten&Typen (E-Book Verlag); Tabarz 2015.

„Honigtau“, Anthologie „Bis bald im Wald“, für Kinder (10-13 Jahre), KLAK Verlag 2015.

„Hexenbart und Drosselmax – Kasper im Märchenchaos“, Marionettenspiel; Stadtmuseum Saalfeld, 2015.

„Kaspers wundersame Reise nach Saalfeld“, Marionettenspiel; Stadtmuseum Saalfeld, 2014.

„Der Prinz als Schweinehirt“, Marionettenspiel; Stadtmuseum Saalfeld, 2013.

„Schweinelende mit Christkindeln“, Erzählung, Ostthüringische Zeitung, 2012.

„Hochstand“, Erzählung, Thüringer Literaturzeitschrift „Der Palmbaum“, 2012.

„Kasper in der Hölle“, Marionettenspiel für das Stadtmuseum Saalfeld, gefördert durch die Kulturstiftung Thüringen, 2011.

„Die Geschichte von Louis Kann – Nicht“, (illustriert von Marga Lenz), Anthologie „Paula in der Aula“, Hrsg. FBK für Thüringen e.V., dorise-Verlag 2010.

„Hannes Bistro“, Roman, Greifenverlag zu Rudolstadt & Berlin, 2010.

„Wie Brüderchen Roman geboren wurde“, Erzählung, Thüringer Landeszeitung, 2006.

„Märchenzauber für die Grundschule“, Märchenstücke für Grundschulklassen, Auer Verlag Donauwörth, 2006.

„Straßenhändler“, Kinderbuch ab 10 Jahren, Wagner Verlag Gelnhausen, 2005.

„Der blutrote Ahornbaum“, Roman, Wiesenburg Verlag Schweinfurt, 2004.

„Fidel Schnidel Lumpensack“, Kinderbuch ab 8 Jahren, Manuela Kinzel Verlag Dessau, 2003.

 

Außerdem: Buchrezensionen und Theaterkritiken für die Thüringer Landeszeitung und Texte für den „Palmbaum“ (Literarisches Journal aus Thüringen)

 

Filmographie

Aber wenn man so leben will wie ich…“; Dokumentarfilm 1987; Dramaturgin

„Wartezeit“; Kurzspielfilm 1987; Drehbuchautorin

„Alles wird gut“; Dokumentarfilm 1990; Dramaturgin

„Schulpforta“; Spielfilmprojekt 1989; Drehbuchautorin; Arbeit in der Wendezeit abgebrochen

„Im Nest der Katze“; Dokumentarfilm 1990; Dramturgin

„Ich kann mich doch nicht in der Reue betäuben“; Dokumentarfilm 1990; Dramaturgin

Zur Zeit in Arbeit: Treatment für die Internetserie „Salty Tears“

Auszeichnungen

Thüringer Autorenstipendium der Thüringer Staatskanzlei 2016, für die Arbeit an dem Romanprojekt .„Unterm Dach“.

Abgeschlossen sind die Arbeiten an dem Manuskript für das Jugendbuch „Jannes Villa“, das mit einem Autorenstipendium des Thüringer Kultusministeriums im Jahr 2011 gefördert wurde. Voraussichtliche Veröffentlichung im März 2018.

Stipendium der Kulturstiftung Thüringen 2015, „Ich habe kein spannendes Leben“ -„Literarische Portraits von Hartz -IV-Empfängern“

Stipendium der Kulturstiftung Thüringen 2013, für die Arbeit an dem Roman „Oleg Lomow“

Leseprobe

Leseprobe aus dem Jugendroman

Jannes Villa

Der Abend mit der Mutter war bedrückend. Wortlos nahm Solveig zur Kenntnis, dass Janne erst spät nach Hause zurückkehrte. Sie äußerte weder Kritik an Jannes neuen Freunden, noch an der Tatsache, dass Janne offensichtlich wieder Alkohol getrunken hatte. Sie sprach gar nicht mehr. Es blieb ein Abend ohne Worte. Janne wusste nicht mehr, wie es weitergehen sollte. Wie sie es auch drehte und wendete, ihre Situation war vertrackt, war ausweglos verzweifelt. Sie hatte das Gefühl, all diejenigen verloren zu haben, die sie am meisten liebte. Die Mutter redete nicht mehr mit ihr. Sie selbst hatte Wolf heute weggeschickt. Sehnsüchtig dachte Janne auch an Mo und Jo, die sie nun nie wieder würde sehen dürfen. Gut. Noch hatte sie die Clique. Doch wenn herauskommen würde, wer sie wirklich war, würde Eve sie einfach fallenlassen. Wenn das reichte. Eve konnte im Zorn unberechenbar werden, würde sich möglicherweise an ihr für die Lügengeschichte und ihre „illegale“ Anwesenheit in der Clique rächen.
Janne ging früh ins Bett. Schlafen konnte sie nicht. Sie hörte, wie die Mutter Geschirr in den Küchenschrank stellte. Dann schlug eine Tür zu. War Solveig gegangen? Wohin? Janne machte Licht. Ihre Mutter war tatsächlich nicht mehr im Bungalow. Wieder wachte Trotz in Janne auf. Soll sie doch hingehen, wo sie hin will. Ich brauche niemanden mehr. Ich gehe auch.
Aus dem Gedanken wurde ein Entschluss. Janne stand auf, packte ein paar Sachen in den Rucksack. Auch vor dem Bungalow war keiner zu sehen. Die „Sinfonie der Reißverschlüsse“ war längst vorüber. Nur die Grillen waren zu hören. Und am Himmel hing ein übergroßer, honiggelber Mond.
Wohin, fragte sich Janne und gab sich selbst die Antwort: Irgendwohin.
Eine Viertelstunde später war Janne im Wald. Mit Mo und Jo hatte sie jeden Weg und Steg ergründet. Sie fand sich selbst in der Dunkelheit zurecht. Zudem tauchte der Schein des honiggelben Mondes den ganzen Wald in ein sanftes Licht. Doch Janne wollte keinen Weg finden und das Licht störte sie. Deshalb schlug sie sich quer durch den Wald jenseits der befestigten Wege.
Bin ja die Tochter eines Wolfs, dachte sie, ein dummes, einsames Wölfchen.
Irgendwann hatte sie wirklich die Orientierung verloren. Das glaubte sie zumindest. Aber plötzlich tauchte die Felsengrotte vor ihr auf. Überrascht blieb Janne stehen. Sie war müde. Dort konnte sie sich hinsetzen. Ein bisschen ausruhen. Wolf wird nicht hierher kommen. Mitten in der Nacht, dachte Janne. Trotzdem war ihr etwas bange zumute, als sie die Grotte betrat.
Wolf war nicht da. Auf dem Felsentisch lag wie immer der Notizblock. Leere Seiten. Janne dachte an ihre Briefe und sie überkam eine große Traurigkeit. Sie setzte sich auf einen Stein am Eingang der Felsengrotte. Lauschte in den Wald hinein. Es war still. Nur manchmal zog ein kleiner Windhauch durch die Blätter, die dann leise raschelten und rauschten. Janne erinnerte sich an einen Kinderspruch, der früher immer ein wohliges Gruselgefühl in ihr ausgelöst hatte:

In einem dunklen, dunklen Wald,
da steht ein dunkles, dunkles Haus.
Und in dem dunklen, dunklen Haus
ist ein dunkles, dunkles Zimmer.
Und in dem dunklen, dunklen Zimmer
steht ein dunkler, dunkler Schrank.
Und in dem dunklen, dunklen Schrank
steht eine dunkle, dunkle Kiste.
Und in der dunklen, dunklen Kiste
liegt ein dunkler, dunkler Brief.
Und in dem dunklen, dunklen Brief
steht mit dunkler, dunkler Schrift:
Ich fresse dich.

Man hatte das Sprüchlein mit düsterer Stimme anzusagen, in der zunehmend Erregung mitschwang. Die letzten drei Worte waren der dramatische Höhepunkt, der damit einherging, dass man den mehr oder weniger überraschten Zuhörer mit beiden Händen packte und durchschüttelte.
Es war kein Zuhörer da. Leider.
Allmählich wurde die Luft frisch und feucht. Janne hüllte sich fester in ihre Jacke.
Plötzlich fuhr sie erschrocken zusammen. Zweige knackten. Jemand näherte sich der Felsengrotte. Wer? Aber nichts weiter geschah. Kein Wolf. Weder der noch der. Janne dachte nur noch: So ist das mit den Wölfen. Die kommen und gehen, wann und wie sie wollen.

Leseprobe aus

Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörnchen

Weil Maxi keinen Papa hat, wünscht sie sich ein Haustier. Ihre Mutti sagt: „Unsere Wohnung ist viel zu klein.“ Aber eines Tages hat Maxi eine Idee. Sie weiß, dass sich in der Nähe ihrer Wohnung die Tierhandlung von Hans Hasenbein befindet. Etwas Taschengeld hat sie auch gespart. Aber Hans Hasenbein hat in seiner Tierhandlung nur Haustiere, die zu groß sind für die kleine Wohnung. Maxi ist verzweifelt.

Aber plötzlich hellen sich Herrn Hasenbeins Gesichtszüge auf. Er verschwindet in einem Raum hinter dem Laden und kommt mit einer winzig kleinen Schachtel zurück. In der winzig kleinen Schachtel liegt ein winzig kleines Wesen und schläft, wobei es leise vor sich hin schnarcht. Es sieht aus wie ein Püppchen aus Maxis Puppenstube. Aber im Unterschied zu Maxis Püppchen ist es lebendig. Allerdings fällt Maxi sofort auf, dass es eine ungewöhnliche Hautfarbe hat. Die Haut ist rosig-rötlich. Außerdem hat das winzige Wesen riesengroße Segelohren. Auf den Segelohren sitzt eine knallrote, gestrickte Pudelmütze mit einer schwarzen Bommel. Auch der kleine Schlafsack ist schwarz und rot gestreift. „Was ist das für ein Tier?“, fragt Maxi. Herr Hasenbein gerät in Verlegenheit. „Offen gestanden… Ich weiß es nicht. Vor drei Tagen stand die kleine Schachtel vor meiner Tür. Es frisst übrigens nur Möhrenbrei.“

Beim Anblick des kleinen Wesens schlägt Maxis Herz schneller. Es wirkt so hilflos. Deshalb entscheidet sie auf der Stelle: „Das nehme ich.“

Auf dem Rückweg kauft Maxi von ihrem restlichen Taschengeld ein paar Gläser Möhrenbrei. Frau Bolle schläft glücklicherweise noch, als Maxi nach Hause kommt. Doch wie nun weiter? Wo soll sie den Kleinen verstecken? Denn zunächst sollen weder Frau Bolle noch ihre Mutter etwas von dem seltsamen Haustier erfahren. Maxi schaut sich in ihrem Zimmer um. Und – hat eine Idee: ihre Puppenstube! Da hätte der Kleine eine richtige Wohnung und würde gar nicht auffallen. Doch plötzlich hört sie aus der kleinen Schachtel eine piepsige, aber durchdringende Stimme: „Möhrenbrei! Möhrenbrei! Ich will endlich Möhrenbrei!!!“ Maxi erschrickt: vor dem durchdringenden Stimmchen und davor, dass das kleine Wesen wie ein Mensch spricht. Außerdem staunt sie über die himmelblauen Augen des Kleinen. Der Kleine strampelt ungeduldig in seinem Schlafsack. „Ich habe Hunger! Hunger! Hunger!“ Maxi hat keine Zeit sich vom ersten Schrecken zu erholen. Sie holt aus der Puppenstube ein Schüsselchen und füllt etwas von dem Möhrenbrei hinein. Dann drückt sie dem Kleinen ein Löffelchen in die Hand. Doch der Kleine schleudert den Löffel weit weg, reißt die Schüssel mit dem Möhrenbrei an sich, schlürft den Inhalt mit einem schmatzenden Geräusch in sich hinein und schreit wiederum: „Möhrenbrei! Möhrenbrei!“ Es dauert eine Weile, bis der Kleine satt ist. Maxi muss ihre Neugier bremsen. Endlich schaut der Kleine sie zufrieden mit seinen himmelblauen Augen an und sagt: „Nun frag schon.“ „Was bist du für ein Tier?“, fragt Maxi. „Gar kein Tier“, sagt der Kleine. Dann denkt er eine Weile nach und verkündet schließlich triumphierend: „Ich bin ein Engel.“ Er beendet den Satz mit einem kleinen Pups. Maxi stellt fest, dass sich ein seltsamer Geruch in ihrem Zimmer ausbreitet. Es riecht ein bisschen nach faulen Eiern.

Maxi denkt: Ich muss den Kleinen bestimmt wickeln und baden. Sie gießt in die Puppenstubenbadewanne ein bisschen warmes Wasser. Da aber schreit der Kleine los: „Ich will nicht baden! Will nicht baden!“ Aus dem Wohnzimmer hört Maxi Geräusche. Wahrscheinlich ist Frau Bolle aus ihrem Nachmittagsschläfchen erwacht. Vorsicht ist geboten.

„Hör mal“, sagt Maxi, „wir müssen ganz doll aufpassen, dass dich niemand entdeckt. Wenn die Großen dich bemerken, darfst du ganz bestimmt nicht hierbleiben. Also Psscht und keine Bewegung, wenn jemand ins Zimmer kommt.“ Der Kleine verstummt auf der Stelle. Er lässt sich nun widerspruchslos aus seinem Schlafsack wickeln. Doch was muss Maxi entdecken? Der Kleine hat einen Schwanz mit einer Quaste. Und eins seiner Füße sieht aus wie ein Pferdehuf. Als Maxi ihm die Pudelmütze vom Kopf zieht, entdeckt sie, dass dort kleine Hörnchen sprießen. Einen kurzen Moment lang ist Maxi erschrocken. Als sie sich wieder gefasst hat, sagt sie zu dem Kleinen: „Du bist kein Engelchen. Du bist ein Teufelchen.“ Der Kleine fängt plötzlich bitterlich an zu weinen. „Ich will kein Teufel sein. Wenn ich groß bin, werde ich ein Engel.“

Maxi versucht, das Teufelchen zu trösten: „Ich habe dich auch als Teufel lieb. Außerdem: Teufel und Engel können doch ein bisschen zaubern. Wenn du etwas Gutes zauberst, dann wirst du bestimmt von ganz allein ein Engel.“ Das Teufelchen schnieft noch ein bisschen. Aber Maxi gelingt es endlich, ihn zu baden und ins Bett zu bringen. Höchste Zeit. Denn sie hört, dass die Mutti von der Arbeit kommt.

„Gute Nacht, kleines Teufelchen“, sagt Maxi. Sie legt ihn ins Puppenbettchen und deckt ihn ganz fest zu.

Feedback

24.06.2022 Thüringer Autorin Anne Gallinat für zwei Leseveranstaltungen zu Gast in der Grundschule Leutenberg

Ein wertvoller Beitrag, Bereicherung unseres Schullebens! Frau Gallinat hat die Kinder gekonnt in die Handlung einbezogen, mitgenommen, ihr Interesse geweckt, sie zum Spielen ermutigt und herausgefordert. Ein großes Dankeschön für die gelungene interaktive Veranstaltung!
Die Kinder waren aufmerksam, haben begeistert zugehört, im Anschluss lebhaft diskutiert und sich ausgetauscht.
O-Töne der Kinder /Jugendliche zu der Veranstaltung: „Cool!“, „War sehr spannend“, „Ich wünsche mir zum Geburtstag das Buch und die Marionetten!“ „Lustig!“ Besonders gefallen hat die Möglichkeit, sich selbst ausprobieren!

19.11.2021 Thüringer Autorin Anne Gallinat für zwei Leseveranstaltungen zu Gast in der Grundschule Karolinum Altenburg

Frau Gallinat hat eine sehr angenehme Vorlesestimme. Sie geht bei allen sich bietenden Gelegenheiten freundlich auf ihre Zuhörerschaft ein. Ihr Buch „Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörnchen“ reißt gesellschaftlich relevante Themen an, stellt es aber den Lesern frei, inwiefern sie sie problematisieren wollen. Die Kinder waren von der Lesung begeistert. Das zwischenzeitliche Puppenspiel und eingebundene Bewegungselemente sorgten dafür, dass selbst die jüngeren Schülerinnen und Schüler ausdauernd beim Thema blieben.
Die Kinder zeigten sehr großes Interesse für die historischen Marionetten. Selbst die Älteren fieberten in den dargebotenen Spielszenen noch mit. Viele Kinder fanden es schade, dass das Ende der Geschichte nicht verraten wurde. Mit dem Kauf eines Exemplars konnten wir jedoch Abhilfe schaffen.

15. November 2019, Anne Gallinat  zu Gast in der Grundschule Oepfershausen

Frau Gallinat las sehr einfühlsam und die SchülerInnen konnten sich durch ihre ruhige und angenehme Vortragsweise in die Erzählung hineinfühlen. Das Spielen einzelner Szenen mit den Marionetten war ein Höhepunkt für die Kinder. Hier konnten sie sich ausprobieren und den Figuren ihre Worte in den Mund legen.
Die Kinder hatten viel Freude bei der Lesung und stellten Fragen zu ihrem Beruf. Sehr neugierig erwarten sie das Erscheinen des neuesten Buches der Schriftstellerin im nächsten Jahr. Die Vortragsweise von Frau Gallinat und die Auflockerung mit den Marionetten, mit denen die Kinder selbst aktiv werden konnten, war sehr gelungen.

Anne Gallinat war, am 27. November 2018, im Staatlichen Regionalen Förderzentrum Schmalkalden

Frau Gallinat stelle ihr Kinderbuch-Manuskript „Ein Huf, Ein Schwanz, zwei Hörner“. die Autorin las Auszüge aus dem Manuskript. Die Kinder konnten Szenen mit Marionetten nachspielen. Frau Gallinat beantwortete die Fragen der Kinder. Es war eine interessanten und aufgelockerte Durchführung, die an die Bedürfnisse der lernbehinderten Kinder angepasst war. Durch die Einbeziehung der Kinder wurden die gelesenen Inhalte verständlich. Die Kinder waren begeistert, die Szenen nachspielen zu dürfen. Es war spannend und den Kindern zeigten reges Interesse und Beteiligung. Die Kinder stellten viele Fragen zum Fortgang der Geschichte. Ihr Interesse wurde geweckt. Der Umgang mit den von der Autorin mitgebrachten Marionetten hat besonders gut gefallen.
Es wäre schön gewesen, ein fertiges Buch zu sehen. Denn bis das Buch erscheint, haben die Kinder das Interesse daran verloren.

Thüringer Autorin Anne Gallinat war, am 10. Oktober 2018, anlässlich der Lesenacht für Kinder von 8- 12 Jahren, in der Stadt- und Kreisbibliothek Zella Mehlis zu Gast

„Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörnchen“
Eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Interaktionen mit den Marionetten gestalteten die Veranstaltung als sehr abwechslungsreich. Die Geschichte und die Art und Weise des Vortrages durch die Autorin kam bei den Kindern sehr gut an. Die Kinder fanden es toll, dass sie die Geschichte mit den Marionetten nachspielen durften. Sie waren neugierig, wie die Geschichte weitergeht. Besonders gefallen hat die Einbeziehung der Kinder in das Marionettenspiel.
Wir können uns sehr gut eine Wiederholung vorstellen!

Ein Schwanz, ein Huf, zwei Hörnchen- Lesung am 01.06.2018 mit der Thüringer Autorin Anne Gallinat in der Stadtbibliothek ApoldaEin Schwanz, ein Huf, zwei Hörnchen- Lesung am 01.06.2018 mit der Thüringer Autorin Anne Gallinat in der Stadtbibliothek Apolda

Sehr gelungen! Die Geschichte ist originell und für die Altersgruppe (5-6 Jahre) gut verständlich. Dadurch, dass die Kinder mit Marionetten kleine Szenen nachspielen dürfen, bleibt die Aufmerksamkeit durchgehend hoch. Die Autorin war sehr gut vorbereitet, pünktlich und ist „unkompliziert“. Sie hat eine angenehme Umgang mit Kindern und stellt sich auf ihre Zuhörer ein.Die Kinder waren mit Eifer dabei und konnten der Lesung gut folgen. Im Marionettenspiel konnten sie ihre eigene Kreativität beweisen und sich an der szenischen Umsetzung der Geschichte versuchen, was bei Kindern und Erziehern gut ankam.Der Inhalt der Lesung (originelle Geschichte – hoffentlich findet Frau Gallinat einen geeigneten Verlag!) hat besonders gefallen. Der Aufbau der Lesung (interaktive Elemente), fördert aktives Zuhören und Kreativität der Kinder.

Wichtig ist eine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Bei zu vielen Kindern ist der spielerische Part schwer umsetzbar.Wir können Frau Gallinat uneingeschränkt für Lesungen empfehlen.

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Mitgliedschaft im Friedrich-Bödecker-Kreis Thüringen e.V.