In seiner Veranstaltung liest René Müller-Ferchland aus seinem Buch „Weiße Hunde“ (erschienen 2024) und geht mit den Zuhörenden ins Gespräch über ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte.
Zum Inhalt des Buches:
Annerose ist Ende fünfzig und allein. Sie scheint mit allem abgeschlossen zu haben – mit ihrer Vergangenheit und mit der Gegenwart. Da taucht die junge Celine auf, berührt sie an der Schulter und löst etwas in ihr aus. Annerose erzählt, dass sie mit ihrer Jugendliebe Jakob ein Kind gehabt hat, und dass ihr das Kind von der Jugendhilfe in der DDR weggenommen wurde. Dieses Kind sei „in diesem Land“ geblieben, „das es ja nun nicht mehr gibt.“ Celine macht sich auf die Suche nach Jakob und spürt ihn auf. Die alte Geschichte beginnt plötzlich wieder lebendig zu werden. Jakob will das Kind wiederfinden und versucht seine Anni ebenfalls davon zu überzeugen. Hat Annerose die Kraft, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen?
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